Beiträge von Wolfgang S

    Hallo,


    Deniz hat das Wesentliche schon gesagt, daher nur noch der ergänzende Hinweis, dass in Österreich die Haltung von Doktorfischen unter 1000 l gesetzlich untersagt ist. Interessiert leider nur die wenigsten Aquarianer. Natürlich kann man in einem grundsätzlich ausreichenden Becken mit zu massiver Deko den Bewegungsraum übermäßig verkleinern (was aber beileibe nicht jeder tut!), aber ein zu kleines Becken kann man auch mit dem "luftigsten" Aufbau nicht vergrößern; es bleibt zu klein. Der "luftige" Aufbau ist oft auch nur ein Synonym für zu geringe Versteck- und Schlafmöglichkeiten, weil in einem kleinen Becken halt dafür nicht genug Platz ist. Für Fische, wie den ohnehin oft heiklen Weißkehl kann das nur heißen: Große Becken und gut strukturierter Aufbau, nicht oder.


    Gruß
    Wolfgang

    Hallo,


    das verbietet bereits DHL selbst. Nach den AGB sind von der Beförderung unter anderem ausgeschlossen

    Zitat

    Sendungen, die lebende Tiere oder sterbliche Überreste von Menschen enthalten;
    ausgenommen sind wirbellose Tiere wie Bienenköniginnen und Futterinsekten, sofern der Absender sämtliche Vorkehrungen trifft, die einen gefahrlosen, tiergerechten Transport ohne Sonderbehandlung sicherstellen;

    Da Fische Wirbeltiere sind, gehören sie zu den sogen. Verbotsgütern. Und das ist auch gut so!


    Gruß
    Wolfgang

    Hallo!

    Zitat

    Das Becken läuft seit 5 Tagen nun gefüttert wird noch nichts...

    Dann mach das schnellstens! Meerwasserfische sind im Gegensatz zu Süßwasserfischen Hungertage oder gar -perioden nicht gewohnt. Sie sind in der Natur jeden und meist den ganzen Tag am Fressen. Sie sterben sicher nicht gleich, aber gerade jetzt, wo sie durch den Umzug eh gestresst und geschwächt sind, ist eine Hungerkur u.U. fatal!


    Gruß
    Wolfgang

    Hallo Pamex,


    ist doch gut geworden! Um ganz sicher zu sein, dass beim Siebwechsel keine Larven verloren gehen, kann man den Kreisel aus dem Becken heben. Die Larven verbleiben im Restwasser, Sieb wechseln und wieder eintauchen, fertig.


    Viel Erfolg bei der Zucht!


    Gruß


    Wolfgang

    Na, Don,


    was ich hier schreibe, muss du schon mir überlassen.


    Zitat

    Und übrigens, ich weiß. Es das sie Arten geschütz sind. Aber dein Komentar kannste dir sparen !

    Was meinst du? Die Meldepflicht von Seepferdchen? Das ist kein Kommentar, sondern die geltende Gesetzeslage. Ich hoffe dein "Händler", wer auch immer das sein mag, weiß das auch. Überlege es dir vielleicht noch einmal. Bei dir sind relativ robuste Tiere wie Palettendoktoren gestorben. Deren Haltung ist normalerweise ein Klacks gegenüber dem Aufwand und den Schwierigkeiten einer Seepferdchenhaltung. Wenn du diese Tiere wirklich magst, lass die Finger davon.


    Zitat

    Woher wills de wissen das ich Tiere zu Tode pflege!

    Er kann lesen ;) .


    Gruß


    Wolfgang

    Hast du nicht schon genug Tiere zu Tode "gepflegt? Macht dir das wirklich Spaß, Tiere leiden und sterben zu sehen?


    Seepferdchen sind sehr heikle Tiere, die oft sogar in der Hand von Profis große Probleme bereiten. Dann kannst du dir ausrechnen, wie groß die Überlebenschancen bei dir sind.

    Zitat

    Habe mich auch viel durch gelesen über seepferdchen und schon alles mit dem Aquarien Händler abgesprochen.

    Lesen allein nützt aber nichts. Man muss es auch verstehen und danach handeln können und wollen! Hoffentlich hat dir dein Händler auch gesagt, dass Seepferdchen artengeschützt sind, dass du einen Herkunftsnachweis brauchst und jedes Tier beim Kauf der Naturschutzbehörde melden musst und auch, wenn es stirbt.


    Gruß


    Wolfgang

    Hallo Pamex,


    stimmt, da steht 95, aber meine haben nur 90 mm Außendurchmesser (gerade nachgemessen). Vielleicht haben die mittlerweile die Maße geändert? Das müsste man vorher erforschen.
    Der innere Ring hat bei meinen einen Außendurchmesser von 86 mm. Ich habe Lochbohrer mit 85 und mit 84 mm. Bei dem 85er muss ich aufpassen, dass die Säge nicht "eiert", sonst kann es schon sein, dass das Sieb zu locker oder nicht ganz dicht sitzt. Beim 84er muss ich immer einiges nachschleifen, aber so etwas baut man ja nicht jeden Tag. Ich verwende mittlerweile meist nur 2 mm dicke Acrylplatten, die lassen sich leichter bearbeiten und im Falle eines Misserfolgs schmerzloser wegwerfen :) . Nur die "Stand-alone-Kreisel, die außerhalb von Becken betrieben werden, müssen stabiler sein.


    Gruß


    Wolfgang

    Hallo Pamex,


    mit den billigeren Lochsägen, die eine Halterplatte für mehrere Einsätze haben, habe ich auch meine Probleme. Viel besser geht es mit festeren Teilen z.B. von Wolfcraft. Die Platte lege ich vollflächig und plan auf ein Brett, so dass der Zentrierbohrer auch das Brett mit durchbohrt. Das hält den Bohrer ganz gut im Zentrum. Mit Schraubzwingen mache ich die Platte fest, nicht nur, um ein Verrutschen zu vermeiden, sondern auch, um beide Hände für den Schrauber oder die Bohrmaschine frei zu haben. Ich beginne vorsichtig mit geringer Drehzahl und vermeide auch die ganze Zeit zu hohe Drehzahlen, weil sonst das Acrylglas schmilzt und die Säge hängen bleiben kann.


    Die JBL-Siebe haben innen einen Ring (damit man sie stapeln kann - siehe Bild). Ich schneide die Öffnung nur so groß, dass nur der innere Ring hinein passt. Mit einem Dremel schleife ich bei Bedarf fein nach, so dass der Ring exakt passt, aber noch leicht klemmt. Das Sieb hält dann von selbst und der äußere Rand des Siebs dichtet sauber ab. Dadurch wird keine Dichtung benötigt und der Austausch geht ruckzuck.


    Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich machen :S .


    Gruß


    Wolfgang

    Hallo Pamex,


    für die Ausschnitte verwende ich eine passende Lochsäge, ähnlich der hier. Das mit den runden Sieben hat noch einen weiteren Vorteil: Die gibt es auch gröber und wenn die Larven größer sind, kann man auch solche verwenden. Der Wartungsaufwand reduziert sich dann aufgrund der besseren Durchlässigkeit noch einmal. Anbei einmal ein paar - allerdings nicht recht gute -Fotos einiger meiner Entwicklungen. Das erste geht in Richtung deines Modells, das zweite war ein Prototyp der jetzt verwendeten Konstruktion. Da habe ich für die Gaze einen Ring aus einer Muffe für ein 100er PVC-Rohr eingeklebt und die Gaze darin mit einem weiteren Ring aus einem 100er Rohr eingeklemmt. Das geht auch schon recht gut und der Querschnitt ist größer. Das dritte Bild zeigt einen kleinen und platzsparenden Kreisel nach der neuen Methode mit dem austauschbaren JBL-Sieb und der Befestigung mittels Tunze-Magneten. Damals wurde der Kreisel mit einem Luftheber betrieben, die Gitterrohre daneben fungierten als Larvenfalle. Die Larven wurden mittels LED angelockt und durch den Luftheber in den Kreisel befördert und gleichzeitig in Bewegung gehalten.


    Gruß


    Wolfgang

    Hallo Pamex,


    schön gebastelt! Ich hoffe, ich darf einige konstruktive (im wahrsten Sinn des Wortes :) ) Anmerkungen machen. Ein großer Nachteil ist, wenn die Gaze fest montiert ist, das sie im Betrieb sehr schnell mit Algen, Schwebstoffen und Bakterienbelägen verstopft wird. Das Reinigen ist mechanisch fast nicht möglich. Ich versehe daher die Kreisel mit kreisrunden Ausschnitten, in die die runden JBL-Artemiasiebe perfekt passen. Die kann ich einfach austauschen und chemisch reinigen. Der laufende Betrieb wird dadurch nicht unterbrochen.
    Die von dir gewählte Form der Beströmung hat auch gewisse Nachteile. Zum einen entsteht an den dünnen Auslässen eine schnelle und harte Strömung, die Larven oft schädigt. Zum anderen entsteht eine Art Düseneffekt, der die Larven genau in diese Strömung zieht. Und schließlich stoßen die Larven oft gegen die inneren Röhrchen/Winkel, wodurch sie ebenfalls Schäden erleiden. Ich verwende - nach vielen Versuchen und der Konstruktion von mindestens 10 verschiedenen Formen - eigentlich nur noch diese Methode. Einfach zu bauen, mit Luft oder Minipumpe zu beströmen, Larven stoßen nicht an und werden immer sanft vom Boden abgehoben. Derzeit habe ich einen solchen Kreisel sogar so installiert, dass er mit dem Überlauf des Ablaichbeckens kombiniert ist. Das schafft nicht nur die nötige Strömung ohne zusätzliche Pumpe, sondern überführt die durch eine LED angelockten Larven automatisch und ohne mein Zutun in den Kreisel. Also Falle und Aufzuchtkreisel in einem. Faulheit siegt :D .


    Gruß


    Wolfgang

    Na Don,


    zur Wahrheit gehört immer die ganze Geschichte ;) . Erst hast du letztes Jahr einen Palettendoktor zu deinem Rotmeerdoktor gesetzt. Der ist dir nach kürzester Zeit eingegangen. Dann hast du gleich einen neuen Palettendoktor eingesetzt, den der Rotmeerdok schlimm gejagt hat. Trotzdem hast du nach deinen Angaben bald darauf einen weiteren Palettendok dazugesetzt, der dann krank geworden ist. Dann soll er wieder gesund geworden sein, aber jetzt hast du plötzlich doch wieder nur einen Palettendoktor? Dann hast du entgegen zahlreicher Ratschläge in zig Foren einen Weißkehldoktor eingesetzt, den du angeblich wieder abgegeben hast. Dafür hast du einen Chelmon gekauft, der sich - in dem einen Forum - angeblich nach drei Wochen super mit dem Rotmeerdok verstanden hat. Laut deinen Angaben in einem anderen Forum wurde er von dem Rotmeerdok aber bereits nach 2 Tagen zu Tode gejagt. Das hat dich aber nicht beeindruckt, denn du hast dir wieder einen neuen gekauft (und das Forum erneut gewechselt).


    Nichts für ungut, aber die Leute hier sollten schon die ganze wechselhafte Geschichte kennen um entscheiden zu können, ob sie dich ernst nehmen, dir Ratschläge geben oder helfen wollen.


    Gruß


    Wolfgang